BusStop – Theater gegen Rassismus

Die Bushaltestelle, die unserer Gruppe den Namen gab, ist ein möglicher Ort für Begegnungen. Zusammenschluss durch Begegnung, Offenheit im Dialog, sich aushalten können und anregen lassen, gehören aber auch zu unserer Theatergruppe selbst, ohne sie es dieses Projekt nicht gäbe.

BusStop – Theater gegen Rassismus

am 30. September 2022 um 19 Uhr in der Orangerie
inkl. Nachgespräch mit Coach Tim Mulhanga im Anschluss an die Vorstellung

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„Ich bin anders, lasst uns gemeinsam anders sein.“

Mit diesen Sätzen und kleinen Erzählungen von uns haben wir im Oktober 2017 unser erstes Theaterstück von BusStop begonnen.

Wir, das sind 12 Theaterspielende und andere Akteure unterschiedlichen Alters und Couleur, Menschen mit sog. Migrationshintergrund und „alteingesessene“ Frankfurter*innen, die sich im Stadtteil Frankfurt-Höchst zusammengefunden haben. In den von uns überwiegend selbst verfassten Szenen thematisieren wir Vorurteile und alltäglichen Rassismus. Wir möchten bewusst machen, wie Rassismus sich in vielen alltäglichen Situationen wiederfindet, auch bei jeder und jedem von uns.

Im Oktober 2019 führten wir unser zweites Programm BusStop2 auf. Innerhalb vier Monaten besuchten über 500 Personen unsere sieben Aufführungen im Stadtteil Höchst. Die Coronapandemie hat uns wie alle Kulturschaffende stark seit März 2020 betroffen. Seit Sommer 2020 haben wir mehrere Gelegenheiten genutzt, um im Rahmen eines Straßentheaters auf öffentlichen Plätzen unser Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen.

Ziel unserer Theatergruppe ist es, zu einem guten Miteinander beizutragen. Menschen aus unserer Nachbarschaft und darüber hinaus zum Nachdenken anregen und sie zu Offenheit, Aufmerksamkeit und offenem Gespräch anstiften.

Die Bushaltestelle, die unserer Gruppe den Namen gab, ist ein möglicher Ort für solche Begegnungen. Zusammenschluss durch Begegnung, Offenheit im Dialog, sich aushalten können und anregen lassen, gehören aber auch zu unserer Theatergruppe selbst, ohne sie es dieses Projekt nicht gäbe.

Angesichts der zunehmenden ausländerfeindlichen Gewalttaten, die uns gezeigt haben, wie aktuell nach wie vor das Thema ist, freut es uns sehr einen Beitrag zum ersten Hanauer Theaterfestival des Theater der Vielfalt leisten zu können.

„Ich bin anders, lasst uns gemeinsam anders sein.“

Mit diesen Sätzen und kleinen Erzählungen von uns haben wir im Oktober 2017 unser erstes Theaterstück von BusStop begonnen.

Wir, das sind 12 Theaterspielende und andere Akteure unterschiedlichen Alters und Couleur, Menschen mit sog. Migrationshintergrund und „alteingesessene“ Frankfurter*innen, die sich im Stadtteil Frankfurt-Höchst zusammengefunden haben. In den von uns überwiegend selbst verfassten Szenen thematisieren wir Vorurteile und alltäglichen Rassismus. Wir möchten bewusst machen, wie Rassismus sich in vielen alltäglichen Situationen wiederfindet, auch bei jeder und jedem von uns.

Im Oktober 2019 führten wir unser zweites Programm BusStop2 auf. Innerhalb vier Monaten besuchten über 500 Personen unsere sieben Aufführungen im Stadtteil Höchst. Die Coronapandemie hat uns wie alle Kulturschaffende stark seit März 2020 betroffen. Seit Sommer 2020 haben wir mehrere Gelegenheiten genutzt, um im Rahmen eines Straßentheaters auf öffentlichen Plätzen unser Anliegen in die Öffentlichkeit zu bringen.

Ziel unserer Theatergruppe ist es, zu einem guten Miteinander beizutragen. Menschen aus unserer Nachbarschaft und darüber hinaus zum Nachdenken anregen und sie zu Offenheit, Aufmerksamkeit und offenem Gespräch anstiften.

Die Bushaltestelle, die unserer Gruppe den Namen gab, ist ein möglicher Ort für solche Begegnungen. Zusammenschluss durch Begegnung, Offenheit im Dialog, sich aushalten können und anregen lassen, gehören aber auch zu unserer Theatergruppe selbst, ohne sie es dieses Projekt nicht gäbe.

Angesichts der zunehmenden ausländerfeindlichen Gewalttaten, die uns gezeigt haben, wie aktuell nach wie vor das Thema ist, freut es uns sehr einen Beitrag zum ersten Hanauer Theaterfestival des Theater der Vielfalt leisten zu können.

Workshop am 24.02.2022 mit Tim Mulhanga

Nach einer Vorstellungsrunde wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt, „Publikum“, „Bühne“ und „Regie/Dramatik“ und bekamen folgende Fragen als Aufgabenstellung:

Welche AkteurInnen gibt es auf dieser Ebene?
Welche Aufgaben hat diese Ebene?
Welche Erwartungen und Bedürfnisse hat diese Ebene?
Welche Konflikte gibt es innerhalb dieser Ebene und aus anderen Ebenen?

Das Team Regie/Dramatik kam zu folgenden Ergebnissen: Auf der Ebene handeln SchauspielerInnen und der/die Regisseurin. Ihre Aufgaben sind die Texte in Szene zu setzten und so die Aufmerksamkeit des Publikums zu wecken, das Publikum innerlich abzuholen und betroffen zu machen. Unwartbares soll dargestellt werden, die Art und Weise, wie wir spielen, soll beim Publikum so wirken, dass die Menschen, wenn sie gehen, sich mit diesem Thema auseinandersetzen, es aus anderen Blickwinkeln betrachten, vermeintlich harmlose Bemerkungen, sollen zeigen, bewusst machen, wie das bei anderen wirken kann, und was sie auslösen können.

Im Plenum erläuterten die Gruppen ihre Ergebnisse.

Danach befassten wir uns mit folgenden Voraussetzungen:

Positionieren/Intersektionalität: Die eigene Erfahrung und Position in der Gesellschaft formt unseren Blick auf die Gesellschaft, eine objektive Sichtweise/Positionierung kann es nicht geben.

Sichtbarkeit: Wessen Geschichten/Bedürfnisse/Erfahrungen/Forderungen werden gesehen und dargestellt? Wer hat Raum in der Gesellschaft, die eigenen Anliegen und eigene Anwesenheit auszudrücken?

Handlungsfähigkeit (Macht): Wer/welche gesellschaftliche Gruppe hat die Macht, wer/welche gesellschaftliche Gruppe kann Menschen in all ihren Facetten als ProtagonistInnen, die die Entscheidungsfähigkeit in ihrer Geschichte haben, darstellen?

Mit diesen Kriterien überprüften wir die Kategorien „Publikum“, „Bühne“ und „Regie/Dramatik“. Wichtig dabei war für uns noch einmal, dass es keinen objektiven Blick auf Rassismus, Vorurteile geben kann, dass jede Szene vom Autor, Spieler und dem Regisseur bzw. allen geprägt ist, und dass uns klar sein muß, dass wir die Macht ausüben, wenn wir eine Geschichte erzählen. Wie das Publikum aus dem Stück rausgeht, hängt wiederum auch von den jeweiligen Hintergründen der Individuen, die zuschauen, ab.