Stückgut e.V.

Woyzeck ist… Soldat. Versuchskaninchen. Barbier. Vater. Geliebter. Mensch. Doch was ist er am Ende?

Stückgut erkundet die Schuldfähigkeit des Menschen in ihrer Inszenierung von Georg Büchners „Woyzeck“.

„Woyzeck“

von Georg Büchner

Regie: Christian Nabroth

am 3. Oktober 2022 um 17 Uhr in der Orangerie
inkl. Nachgespräch mit Coachin Hannah Schassner im Anschluss an die Vorstellung

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Zur Adaption von „Woyzeck“

Woyzeck ist… Soldat. Versuchskaninchen. Barbier. Vater. Geliebter. Mensch.

Und Woyzeck rennt. Von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz. Von Groschen zu Groschen. Damit er Marie, seinen Sohn und sich selbst über die Runden bringen kann. Als Marie eine Affäre mit dem Tambourmajor beginnt, nimmt alles seinen Lauf. Was ist Woyzeck am Ende?

Die Hanauer Theatergruppe Stückgut e.V. inszeniert das Dramenfragment WOYZECK von Georg Büchner und stellt sich die Frage, was Gleichgültigkeit, Unterdrückung, Wegschauen und Schuldzuweisungen mit Menschen machen. Wichtig war für die Gruppe im Probenprozess, dass Woyzeck zwar ein Mensch ist/war, mit dem man Mitleid haben kann, weil er in Umständen lebt, die ihn einschränken und ihm keinen Ausweg lassen, dass es aber nicht darum geht, Verständnis für seine Tat zu haben. Nicht die Frage nach der Schuld, sondern nach der Schuldfähigkeit soll im Mittelpunkt stehen.

Das Stück wurde im Juli 2022 bereits erfolgreich fünf Mal im Lokschuppen Hanau aufgeführt und wird nun an die Festivalbühne angepasst. Regie führt Christian Nabroth, gecoacht von Hannah Schassner. 

Es spielen: Judith Gerner, Lothar Hain, Julian Herget, Alexander Khrapko, Marion Liese, Johanna Nabroth und Trudel Paech.